Durch Klicken auf einen Eintrag
kommen Sie zu den Details
 
Termin/Info Datum
Adventskonzert 09.12.2018
Lebenslicht – Ökumenisches Hausgebet im Advent 10.12.2018
Kochen mal für ganz andere Gäste Info
Helfer gesucht zum Aufstellen des Christbaums! Info
Mittagessen für Senior(inn)en 12.12.2018
Frauennetz lädt ein: Rorate-Gottesdienst 13.12.2018
Und wenn er wirklich käme ...? Info
Rorate in Breitenstein 13.12.2018
Mini-Meeting 14.12.2018
Gemeinde im Gespräch Info
EINE KIRCHENGEMEINDE – DREI ORTE Info
Krankenkommunion vor Weihnachten Info
Cantate im Advent 15.12.2018
Haushaltsplan 2018 Info
Messe im Pflegeheim 18.12.2018
Schließung der Kirchen im Winter Info
Filmabend: "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes“ 21.12.2018
Beichtgelegenheit 22.12.2018
Krippenspielproben 24.12.2018
„Tafelkiste“ sagt Danke! Info
Taufe - Infos und aktuelle Termine Info
Wochendienst bei Beerdigungen Info

Gemeinde im Gespräch

Unter diesem Leitgedanken erlebten viele Besucher am Christkönigsfest, dem Patrozinium der Erlöserkirche, eine tief berührende „Missa brevis in G“. Sie wurde der Gemeinde zu Gehör gebracht von Instrumentalisten, Solisten und dem Kirchenchor unter Leitung von Sigrid Uhle-Wettler. An der Orgel begleitete Dr. Wolfgang Miller aus Steinenbronn virtuos und einfühlsam die Gemeindelieder.

Dazu kamen inhaltliche Impulse – zuerst sind Christen ja im Gespräch mit Gott.

Gemeinde im Gespräch – zuerst im Hören auf Gott und sein Wort

                              Impulse zur Einstimmung:

● Manchmal vergreifen wir uns im Ton: durch zu schnell, oder unüberlegt, nur mit Ärger und ohne Verständnis gesagte Worte. Gib du, Herr, wie eine Stimmgabel, uns den guten Ton gegenseitiger Wertschätzung vor.

● Manchmal hauen wir auf die Pauke. Wir nehmen nur uns selber wichtig. Wir machen viel Lärm um Kleinigkeiten. Führe du, Herr, uns heraus aus aller Enge des Ichs.

● Manchmal stören wir eine schöne Melodie. Die bunte Vielfalt der Menschen und Meinungen könnte gut zusammenklingen, aber wir lassen nicht jeden gelten. Öffne uns, Herr, für das Geschenk der Gemeinschaft.

 

7 Gedankensplitter zum Nachdenken (aus der Predigt von Pfr. Feil)

1 Nichts ist ohne Sprache. Das gilt selbst da, wo einer stumm bleibt.
Nicht zu antworten, sagt viel. Nichts ist ohne Sprache.

2 Der Ton macht die Musik. Menschen haben ein feines Gespür für die „Nebentöne“. Unter der Fassade betont freundlicher Worte kann eine ganz andere Botschaft verborgen liegen. - Umgekehrt geht mir das Herz auf, wenn einer den richtigen Ton trifft. Der Ton macht die Musik.

3 Ein Chor braucht einen Dirigenten. Paulus rät: Trällert eure Freude nicht laut, wirr, chaotisch durcheinander heraus. Redet und singt mit Verstand. Die frohe Botschaft, das Evangelium, kommt auch bei Fremden an, wenn ein Dirigent den verschiedenen Stimmen den richtigen Einsatz gibt. Ein Chor braucht einen Dirigenten.

4 Die Menschheit braucht für ihre Entwicklung eine Vision. Schon der Prophet Daniel hat gewusst: Gewalttätige, hungrige „Tiere“ bringen nur Zerrissenheit. Wahrhaft menschlich können Einzelne, Völker, Kulturen, Religionen nur werden in der Begegnung mit Gott, dem „Hochbetagten“, der doch ewig jung ist. Er befähigt durch Jesus, den Menschensohn, Menschen dazu, gewaltlos zu handeln, für einander zu sorgen. Wir brauchen diese Vision wahrer Menschlichkeit, die nicht ausgrenzt, die alle einbezieht.

5 Kommt und seht. Seht mit den Augen des Herzens hinter dem Opfer der Gewalt den, der sein Leben freiwillig einsetzt für alle. Kommt und seht.

6 Der am Kreuz Hingerichtete ist unser Helfer, unser Erlöser.
Jesus benutzt nicht die Sprache der fake news, der Drohungen, der Gewalt. Sein ganzes Leben spricht eine andere Sprache: Ich bin da für euch - aus unendlicher, überströmender Liebe. Ich befreie euch zur Menschlichkeit.

7 Kommt und seht: Freimut, Respekt, Ansehen, Würde – wird schon jetzt jedem zuteil, wenn wir sein Wort annehmen: Nur einer ist euer Meister, ihr alle seid Geschwister. Wenn wir als Gemeinde gute Weggemeinschaft leben, werden das auch andere entdecken, zueinander sagen: Kommt und seht. Hier klingen Glaube und Humanität zusammen. Amen.

 

Horst Zecha, der Zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, lud dann alle zur 2. Runde ins Bischof-Sproll-Gemeindehaus ein. Es wurde ein reger Austausch.
An 6 Plakatwänden konnte die Gemeindemitglieder mit Kirchengemeinderäten sich zu Anliegen austauschen, ihre Kritik, ihre Anregungen und Wünsche einbringen.